Viele Timesharing-Geschädigten kämpfen um den Ausstieg aus ihrer Timesharing Ferienimmobilie. Wiederverkaufsunternehmen locken seit einiger Zeit telefonisch mit einer neuen Masche bei der das Mitglied über eine Anwaltskanzlei oder ein Notariat seinen Wochenanteil „legalisieren“ soll und zum Erhalt einer Steuernummer bei der Finanzbehörde einen beachtlichen Betrag vorab zahlen soll.
Oftmals muss auch eine Reise nach Spanien in Kauf genommen werden, bei der vor Ort dann neue Verkaufsgespräche aufgerollt werden in denen es überwiegend um Cashback oder Immobilienfonds geht.
Der verwirrte Teilzeiteigentümer zahlt nochmals im guten Glauben seine Last damit los zu sein. Weit gefehlt, das Geld ist weg und die Verpflichtung gegenüber der Timeshare-Anlage besteht immer noch.
Der Telefonterror geht zwischenzeitlich weiter, denn die Vernetzung von kriminellen Unternehmen in Zusammenarbeit mit Scheinanwälten und nicht-existenten Notaren ist geradezu gigantisch.
Zwar bestehen Erkenntnisse über zahlreiche gleichgelagerte Fälle, in denen sogar zum Teil die gleichen Telefonnummern eingesetzt wurden. Es scheint dass in Betrugsfällen im Zusammenhang mit dem Verkauf von Time-Sharing-Rechten ermitelt wird auch hier in der Begehungsweise Parallelen erkennbar sind.
Vielfach kann der Täter nicht hinreichend sicher identifiziert werden. Oft ist dieTelefonnummer eine Mobilfunknummer, die in Spanien ohne Angabe von Personaldaten erlangt werden kann. Die angegebenen Firmensitze existieren nicht, die Personen sind nicht an den angegebenen Adressen gemeldet.
So können Sie dem Betrug vorbeugen: Verbraucher sollten Angebote in Ruhe unter die Lupe nehmen. Verbraucher sollten keine Vorauszahlungen leisten.
Werden Sie mißtrauisch bei Anrufen die durch “cold calling” zustande gekommen sind. Hier ist fast immer etwas faul!
Eigentümmer /Mitglieder können immer kontakt aufgenemen mit Mindtimeshare. Hier würde ihnen geholfen werden. Unser Email: customercare@mindtimeshare.com