Kanarisches Online-Nachrichten-Portal, Noticias7: Enttäuschte Timeshare-Kunden können Geld zurückbekommen

 

Captura de pantalla 2015-04-17 a la(s) 10.43.38Der folgende Artikel wurde kürzlich auf einem deutschsprachigen kanarischen Online-Nachrichten-Portal, Noticias7, veröffentlicht, und da wir denken, dass der Inhalt von aktuellem Interesse für unsere Blog-Leser ist, haben wir ihn nachfolgend im Originaltext veröffentlicht.

Die Originalversion ist auf folgendem Link zu finden: http://goo.gl/2rmo0F

Enttäuschte Timeshare-Kunden können Geld zurückbekommen

Kaum ein Urlauber auf den Kanarischen Inseln kommt an ihnen vorbei: An den sogenannten OPCs, jungen Leuten, die überall dort, wo sich Touristen aufhalten, mit dubiosen Methoden versuchen, Kunden zu angeln. Am Strand, vor Shoppingcentern, nirgendwo ist man vor den Schleppern sicher. Trotz aller eindeutigen Warnungen gelingt es ihnen aber immer wieder, mit Gewinnversprechen und anderen Tricks Urlauber dazu zu bringen, sich stundenlangen Verkaufsveranstaltungen auszusetzen. Am Ende einer solchen Promotion-Tour, die von psychologisch gut geschulten Verkäufern durchgeführt wird, steht dann nicht selten die Unterschrift unter einen Timeshare-Vertrag oder unter den Kauf eines Urlaubspaketes.

Wer in der Vergangenheit einen solchen Vertrag unterschrieben hat und später feststellen musste, dass die überschwänglich von den Verkäufern gemachten Zusagen nicht eingehalten werden, wird für jeden Tipp dankbar sein, wie er das ungeliebte Ferienwohnrecht wieder los wird.

Unter Umständen erhalten solche Timeshare-Opfer dann eines Tages unaufgefordert einen Anruf von einer Firma, die ihnen verspricht, das verlorene Geld vor einem spanischen Gericht zurückzuholen. Ob diese Unternehmen nun Timeshare Refund Network, Reclaimgc oder CLA heißen, die Vorgehensweise unterscheidet sich kaum. In der Vergangenheit wurde bereits mehrfach juristisch wegen des Verdachts des Betruges gegen einige diese Firmen ermittelt. Eine Verurteilung der Verantwortlichen wurde jedoch bislang nicht erreicht.

Was auch immer von den unerwünschten Anrufern versprochen oder vorgeschlagen wird, Vorsicht ist in jedem Fall geboten, besonders dann, wenn man eingeladen wird, nach Spanien zu kommen oder im Vorhinein nicht unbeträchtliche Zahlungen zu leisten. Die Gefahr, dass man auch dieses Geld nie wiedersehen wird, ist durchaus vorhanden.

Neues Geschäftsmodell mit alten Bekannten

Einige Ungereimtheiten sind im Zusammenhang mit den mysteriösen Anrufen regelmäßig zu beobachten. Zunächst sollte man sich fragen, woher die angeblichen Timeshare-Retter eigentlich die Telefonnummer und Adresse der Angerufenen haben. Dies könnte vielleicht daran liegen, dass ehemalige Verkäufer des Ferienwohnrechts ihre alten Kundenlisten abtelefonieren. Denn hinter diesen Firmen stecken oftmals die Leiter von Verkaufsorganisationen, die bis vor einigen Jahren selbst fleißig – etwa für Anfi auf Gran Canaria – Timeshare-Produkte verkauft haben.

Nachdem dieses Geschäft nicht mehr wie gewünscht funktionierte oder es aus anderen Gründen zum Bruch mit den einstigen Partnern gekommen war, verlegte man sich auf neue Geschäftsmodelle. Und dazu gehört eben auch das Angebot an unzufriedene Besitzer von Ferienwohnrechten, den Kaufpreis für die zuvor so hochgelobten Timeshare-Anteile zurückzuholen.

Praktisch, wenn man hier auf eine lange Kundenliste zurückgreifen kann. Und wenn man damit dem ehemaligen Partner, der nun zum erbitterten Konkurrenten geworden ist, auch noch schaden kann, umso besser.

Dass in der Timeshare-Branche nicht mit Samthandschuhen, sondern eher mit harter Hand und unverhohlenen Drohungen gearbeitet wird, ist nichts Neues. Heftige Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Verkaufsorganisationen gehörten lange Zeit zum Geschäftsmodell. Schlägereien zwischen den OPCs der verschiedenen Timeshare-Anlagen zählten in der Vergangenheit zu den eher harmlosen Vorfällen. Hinter den Kulissen wurden weitaus schärfere Geschütze aufgefahren, die so gar nicht zu der heilen Urlaubswelt passten, die den Kunden vorgegaukelt wurde.

Klagen auch in Deutschland möglich

Wenn heute einige Firmen auf den Kanaren medienwirksam damit werben, welch fantastische Erfolge sie im Kampf gegen die Timeshare-Industrie vor spanischen Gerichten feiern, sollte man genau prüfen, ob man nicht zuvor über genau diese Akteure sein Ferienwohnrecht gekauft hat. Dass hier aus einem Saulus ein Paulus geworden ist, darf allerdings bezweifelt werden. Umso mehr, als dass die Methoden, mit denen um Klienten geworben wird, ebenso fragwürdig sind wie die, mit denen die Kunden einst in die Ferienanlagen gelockt wurden.

Genauso überschwänglich, wie die Vorzüge des Timeshare damals in den Himmel gelobt wurden, so geschickt verkaufen die Anrufer den enttäuschten Besitzern der Ferienwohnrechte heute die Aussicht auf einen juristischen Erfolg vor spanischen Gerichten. Die zu erwartenden Kosten bleiben dabei zunächst einmal ausgeklammert. Selbst wenn es tatsächlich manchmal gelingt, wegen Fehlern bei der Vertragsabwicklung sein Geld zurückzubekommen, ist dazu nicht unbedingt ein Verfahren vor einem spanischen Gericht erforderlich.

Wie der Bundesgerichtshof schon 2008 entschieden hat, können Opfer von im Ausland geschlossenen Timeshare-Verträgen in bestimmten Fällen auch in Deutschland auf ihr Recht pochen. Dies ist insbesondere dann möglich, wenn der Vertrag fristgerecht widerrufen wurde, dies aber von der Verkaufsorganisation nicht anerkannt und die zu Unrecht kassierte Anzahlung nicht zurückerstattet wurde.

In anderen Fällen ist es aber unvermeidlich in Spanien zu klagen. Dazu bedarf es aber nicht zwingend der Hilfe einer Firma, die mit zum Teil fragwürdigen Methoden arbeitet. Wer über eine Rechtschutzversicherung verfügt, wird über diese sicherlich einen kompetenten deutschsprechenden Anwalt in Spanien finden, der mit dem Thema vertraut ist. Auch eine Anfrage bei der Deutschen Botschaft in Madrid oder dem Konsulat in Las Palmas auf Gran Canaria kann bei der Suche nach einem vertrauenswürdigen Anwalt manchmal weiterhelfen.

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About mindtimeshare

Mindtimeshare SLU is registered Company reg number: B35957182 Mindtimeshare provides assistance to timeshare owners who have been defrauded by holiday clubs and bogus resale companies. The Mindtimeshare project was launched in February 2011. After dealing with timeshare members over several years who had been defrauded by numerous bogus companies and for large amounts of money, I considered launching an Organisation to help timeshare owners that have been targeted by bogus companies. On this blog you can find information about the different active scam companies and their “modus operandi” and also place comments, ask questions and see comments from other consumers who have the same doubts or have been through the same experience. Mindtimeshare has resulted in a huge success and has received the back up from not only timeshare consumers but also from the professionals in the timeshare Industry. Mindtimeshare helps timeshare owners who have been scammed by bogus Discount Holiday Clubs; bogus cash back companies; fraudulent timeshare resale companies; bogus class action companies and false lawyers and notaries. We offer professional answers and advice to Timeshare users. If you want to send an email instead of posting a comment on the blog please do so by emailing: customercare@mindtimeshare.com
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